Landesverband Brandenburg- des Bundesverbandes Musikunterricht -

Schulen musizieren – So schön kann Schule sein.

 

 

Am Mittwoch, dem 17. Juni 2026 war wieder ein besonderer Schultag für die Musik.

20 Schulensembles machten sich auf den Weg nach Potsdam. Sie folgten der Einladung des Landesvorstandes des BMU. Diesmal traf man sich in zwei Schulen, um zu zeigen, was man kann, vor allem aber, um andere Ensembles zu erleben und sich auszutauschen,

Im altehrwürdigen Bertha-von-Suttner-Gymnasium wurden alle Chöre von kompetenten Elftklässlern der Schule empfangen und eingewiesen. Die Aula war ein beeindruckender Ort für Publikum, Jury und die auftretenden Chöre. In einer lockeren und doch konzentrierten Atmosphäre gab es berührende, vielfältige, kurzweilige und sehr niveauvolle Kurzkonzerte, die die Zeit wie im Fluge vorbei gehen ließ. Hier konnte jeder erleben, wieviel Spaß Singen machen kann.

Ganz anders, aber nicht weniger interessant, war es in der modernen Michael-Ende Grundschule. Hier trafen sich alle Ensembles, bei denen irgendwie eine Band mit im Spiel war. Von Big Band über Bläserklasse, reine Schülerband bis Tanz und Kombinationen von Band und Chor war alles dabei. Auch hier beeindruckten jüngere und ältere Schüler mit unterschiedlichsten swingenden und rockigen Beiträgen. Nicht nur bei der Jury wippte ein Bein, eine Hand oder ein Finger mit. Mit viel Herzblut wurden bekannte Titel performt. Alle ließen sich bei ihrem Auftritt etwas Besonderes einfallen, wie WM-Outfit, rote Hosenträger, ungewöhnlicher Einsatz von Instrumenten, außergewöhnliche Arrangements. Und auch hier lag der Mehrwert im Austausch, im „über den Tellerrand hinausschauen“, im „Ach so was geht auch?“. Professionelle Ensembles trafen auf Anfänger, die sich nicht verstecken mussten. Jeder hatte seinen eigenen Charm, war sehr authentisch.

Ein großes Lob muss den sehr professionellen Technikern gemacht werden. Unaufgeregt und umsichtig lotsten sie alle durch ihren Auftritt. Zum guten Gelingen trugen auch die Essensversorgung sowie das ausreichende Wasserangebot bei. Hier, wie bei allen anderem zeigte sich die sehr gute Vorbereitung durch unsere Landespräsidentin Ulrike Schubach, die mit dem Team des Landesvorstandes alle Fäden in der Hand hielt und sicher koordinierte und organisierte.

Spannend war dann am späten Nachmittag, der Abschluss für alle Ensembles im Atrium der Michael-Ende-Grundschule, wer für die Bundesbegegnung nominiert wird. Gewonnen hatten alle und alle wurden dafür auch mit einer Urkunde geehrt. Besonders freuen konnten sich die Band „Schwanenrocker“ aus Potsdam, die „Leibniz Big Band“ aus Potsdam, der Chor der Grundschule Finsterwalde-Nehesdorf und der „Jugendchor des Emil-Fischer-Gymnasiums“ aus Schwarzheide. Wir sind sehr gespannt, wer von ihnen 2027 nach Trier fahren wird.

Dieser Tag hat allen gezeigt, dass dank engagierter Lehrer*innen die musikalische Bildung an den Schulen in Brandenburg auf einem guten Weg ist. Er hat auch gezeigt, dass Kinder gern, lustvoll, kreativ und innovativ Musik machen, wenn man ihnen Möglichkeiten dazu eröffnet, wenn man nicht nur „Dienst nach Vorschrift“ macht.

So wie dieser Tag sollte Schule sein. So wird Zukunft gestaltet.